Bayern drückt aufs Tempo

Nichtraucherschutz: Bayern drückt aufs Tempo
Das Bayerische Nichtraucherschutzgesetz soll möglichst noch vor der Sommerpause beschlossen werden, das ergaben die Beratungen des Kabinetts am Dienstag. Ministerpräsident Edmund Stoiber betonte die Wichtigkeit und Notwendigkeit, dass Bayern beim Gesundheitsschutz die richtigen Signale gebe. „Wir wollen eine klare Wertentscheidung für die Gesundheit vor allem unserer Kinder treffen.“

Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf erläuterte, in welchen Stätten das Verbot künftig gelten soll. Dies wird alle öffentliche Gebäude einschließlich der Gastronomie und Discotheken betreffen. Ausnahmen sollen etwa für Gaststätten gelten, die Raucherzonen in komplett abgetrennten Nebenräumen einrichten.

Gemeinsam mit der CSU-Mehrheitsfraktion im Bayerischen Landtag werde die Staatsregierung nun mit Hochdruck beraten und an die Erarbeitung des Gesetzes gehen, führte Schnappauf weiter aus. Ferner wies der Minister bei seinen Ausführungen auf die Folgen des Passivrauchens hin. So belegen Studien, dass Kinder, die Tabakrauch ausgesetzt sind, u.a. viel häufiger an Asthma, Bronchitis oder Lungenentzündung erkranken, zudem ein deutlich höheres Risiko für Mittelohrentzündungen, für einen schlechteren Geruchssinn und für ein weniger leistungsfähiges Herz- und Kreislaufsystem haben.

nichtraucherschutz am 4.3.07 10:00

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