Medizin

Tatsachen

Ich hab’s nun schwarz auf weiß: Palliatives Pankreascarcinom mit Metastasen in der Leber und vielleicht noch woanders.....

Leere in mir und doch 1000 Fragezeichen.... Wie lange noch? Chemotherapie oder gleich Schmerztherapie? Misteln oder die chemische Keule? Will ich leben? Will ich kämpfen? Ja!!!! Habe ich den Mut, mich umzubringen, wenn’s so weit ist? Wo, wo sind Betroffene, mit denen ich sprechen kann? Meine Stimmung wechselt zwischen tiefer Traurigkeit und spöttischem Sarkasmus mir selbst gegenüber.

Warum? Ich habe die Krebsmenschen immer so charakterisiert, dass die einfach zuviel in sich rein gefressen haben in ihrem Leben, zu wenig rausgelassen... Das könne man so nicht kategorisieren meinten jetzt die Ärzte, diese Annahme sei nicht mehr gültig. Aber warum dann? Hat eine Bekannte Recht, die fest davon überzeugt ist, dass das die Entscheidung meiner Seele ist, nun einfach auf die andere Ebene zu wollen? Oder waren’s doch die 40 Jahre des Extremrauchens, gut Alkohol und fette Ernährung, gepaart mit möglichst weniger Bewegung?

Aber ich hab’ nichts davon, wenn ich’s wüsste..... Könnte eh’ nichts mehr zurückdrehen! Mutti, Vati, Lissy, Tocky – ich komme! Ich erinnere mich an ein paar sehr eindrucksvolle Tagebücher hier im Internet, die auch mit dem Tod endeten.... Meine Altweibersommerseite ist weiß Gott nicht mehr so, wie ich sie haben wollte, ich war die letzten Jahre einfach zu faul, sie zu aktualisieren, sie zu verändern, habe sie auch zum Auskotzen nicht mehr gebraucht. War ja alles gesagt in meinen Notizen..... Aber jetzt, jetzt habe ich das Bedürfnis meine Wut, meine Trauer hinauszuschreiben, auch wenn die Familie übers „nackig ausziehen online“ stöhnt.

 Sollen sie!
Aber morgen gehe ich erst einmal arbeiten, werde dort die frohe Botschaft verkünden und meinen geliebten Job den Bach runter gehen sehen......

nichtraucherschutz am 5.2.07 21:49, kommentieren

Raucher und die Nieren

Rauchen schädigt die Nieren

Sonntag, den 31. Dezember 2006

31% der chronischen Nierenerkrankungen sind allein auf das Rauchen zurückzuführen, besonders schwerwiegende Folgen hat dies bei Diabetikern. So kommt es im Verlauf des Diabetes zur erhöhten Eiweißausscheidung im Urin und die Progression des Nierenfunktionsverlusts erfolgt rascher als bei nichtrauchenden Diabetikern.
Quelle und weitere Informationen: Medizinauskunft

nichtraucherschutz am 31.12.06 08:27, kommentieren

Rauchen verschnellert Gelenkdegeneration bei Arthritispatienten

30. Dezember 2006

Wissenschaftler der Boston University, der University of California in San Francisco und dem Mayo Clinic College machen darauf ausmerksam, dass Raucher einen schmerzvolleren und progressiveren Verlauf der Osteoarthritis riskieren als Nichtraucher.

Rauchen beeinträchtigt den Krankheitsverlauf der Osteoarthritis, einer meist Knie- und Fingergelenke betreffenden degenerativen Gelenkerkrankung.

Für die Studie beobachteten die Forscher 159 Männer mit von Osteoarthritis befallenen Knien. Anfangs überprüften sie die Knie und stellten das Schmerzniveau fest. Dieses Vorgehen wiederholten sie nach 15 und 30 Monaten. 19 Studienteilnehmer waren zu Beginn der wissenschaftlichen Beobachtungen aktive Raucher und gaben an, seit knapp 40 Jahren etwa 20 Zigaretten am Tag zu rauchen. Es stellte sich heraus, dass die Raucher höhere Schmerzlevel hatten und ihre Knorpeldegenrationen ausgeprägter waren. Die Vorscher vermuten, dass die durch den Tabakrauch konsumierten Giftstoffe eine Minderversorgung der Gewebe mit Sauerstoff verursachen und so der Knorpel schneller untergeht.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt

1 Kommentar nichtraucherschutz am 30.12.06 11:23, kommentieren

Wie gross ist die tödliche Dosis Nikotin ?


Etwa 60 Milligramm Nikotin sind tödlich. Enthalten sind in einer Zigarette je nach Typ etwa ein Milligramm Nikotin. Grundsätzlich würde also das Nikotin von 60 Zigaretten tödlich auf den menschlichen Organismus wirken, wenn man es vollständig aufnehmen könnte. Nikotin wird aber im menschlichen Körper recht schnell abgebaut, so dass es in der Praxis selten zu tödlichen Vergiftungen mit Nikotin kommt. Meist reagiert der Körper mit Übelkeit auf das Gift.

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1 Kommentar nichtraucherschutz am 28.12.06 08:01, kommentieren

Was ist Nikotin ?

Eigentlich ist das Nikotin ein Abwehrstoff der Tabakpflanze gegen Schädlinge. Frisst ein Schädling am Tabakblatt, reagiert die Pflanze durch Ausschüttung eines Botenstoffs. Dieser wiederum veranlasst die Wurzeln, die Nikotinproduktion zu steigern. Den Raupen vergeht der Appetit. Menschen lassen sich dagegen vom Nikotin nicht abschrecken. Über die Lunge oder die Schleimhäute gelangt Nikotin in die menschliche Blutbahn. Mit dem Blut wird es ins Gehirn transportiert, wo es an sogenannten Rezeptoren andockt. Das sind Reizstellen, die bei Bedarf lebenswichtige Hormone ausschütten. Im Fall des Nikotins sind das Dopamin und Noradrenalin. Sie bewirken ein angenehmes Glücksgefühl. Der Raucher fühlt sich belohnt und versucht diesen Zustand immer wieder zu erreichen. Die Gefahr einer raschen Abhängigkeit ist enorm groß.

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Filmbeitrag

 

http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,D4CD7F57B1C92835E030DB95FBC357C9,,,,,,,,,,,,,,,.html

1 Kommentar nichtraucherschutz am 28.12.06 07:54, kommentieren

Passivrauchen im Mutterleib - früher Kindstod - ein Zusammenhang ?

Existiert zwischen dem Passivrauchen im Mutterleib und dem frühen Kindstod ein Zusammenhang ?

Ungeborene gehören zu den schwächsten unserer Gesellschaft. Was aber ist, wenn Mütter selbst rauchen oder als Passivraucher dem Nikotinqualm ausgesetzt sind ?

Diese Fragen stellt u.a, Dr.Kuhn aus Emsdetten.

Auszug aus einer Pressemitteilung:

60 Säuglinge (sind unter den mind. 3.300 Passivrauchen-Toten jährlich) - plötzlicher Kindstod! Ich suche Verbindung mit Betroffenen, die evtl. bereit sind, die Tabakmafia zu verklagen. Denn in Fällen Plötzlicher Kindstod besteht die aussichtsreiche Situation auf “Haftung” der Täter: a) Wissenschaftlich bestens belegter Zusammenhang (deutsche Studien!)
b) Zeitlich klarer (kurzfristiger) Zusammenhang und oft nur eine verantwortliche Zigaretten-Marke
c) Keine Warnungen auf den Packungen, die ausreichend hiervor warnt
d) und auch Richter und Staatsanwälte sind möglicherweise nicht völlig herzlos - erkennen wenigstens hier die wehrlosen Opfer der Tabakmafia
e) Die Betroffenen Eltern hätten nicht geraucht, hätten sie sowas auch nur geahnt geschweige denn für möglich gehalten!!
Bitte weiter melden - und Betroffene vorsichtig ansprechen!

Einen Filmbeitrag zur Problematik des frühen Kindstodes wurde von der www.schaeper-stiftung.de in der Uniklinik Bonn produzuert. Dort werden entsprechende Forschungen durchgeführt.

Zum Filmbeitrag

nichtraucherschutz am 28.12.06 07:07, kommentieren